Methanol als Wasserstoffträger

  • Bringen Sie den Wasserstoff direkt zu Ihrer Maschine – mit unserer Reformertechnologie
  • Erhöhen Sie den Wirkungsgrad ihrer Anwendung – mit patentierten IMM Katalysatoren und  Reaktorkonzepten
  • Bringen Sie Ihre Anwendung auf die Straße – dank unseren innovativen, vibrationsfesten Katalysatorbeschichtungsverfahren
  • Minimieren Sie den Platzbedarf Ihrer Anwendung – der Rekord für die Wasserstoffproduktion pro Liter Reaktor liegt seit 2012 bei uns[1]

[1] Badakhsh, A. et al. (2021) Chemical Engineering Journal, 426, 130802  

Häufige Fragen:

Die Reformierung von Methanol ist in der Industrie bereits gängige Praxis – was unterscheidet ihr System von konventionellen Reformerreaktoren?

Der Fokus der konventionellen Reaktoren liegt auf Großanlagen mit langen, kontinuierlichen Produktionszyklen, wenigen Lastwechseln und maximaler Kostenoptimierung. Unser Fokus liegt auf optimaler Leistung bei kleinster Baugröße, Systemeffizienz durch Verwertung aller anfallenden Stoffströme sowie Flexibilität bei der Fahrweise.

 

Wie erreichen sie die hohen Leistungsdichten in ihren Reformern?

Das Innenleben unserer Reaktoren ist bis ins Detail durchoptimiert. Der grundlegende Aufbau eines IMM Reaktors ist der eines Plattenwärmeübertragers, mit der Besonderheit, das jede Platte beidseitig beschichtet ist: auf einer Seite läuft die Methanolreformierung, auf der Rückseite die Wärmerückgewinnung durch katalytische Verbrennung des anfallenden Brenstoffzellenabgases. Die beiden Reaktionen laufen parallel, getrennt nur durch eine Metallschicht mit einer Dicke von wenigen Zehntelmillimetern. Dadurch wird ein extrem hoher Wärmeübergang auf kleinstem Raum ermöglicht – die Triebfeder für den Ablauf der chemischen Reaktion.

 

Der Katalysator ist das Herz jedes Reformers – wie schneidet der IMM Katalysator im Vergleich mit einem konventionellen Katalysator ab?

Die in konventionellen Reformern verwendeten Festbettkatalysatoren sind günstig und in großem Maßstab verfügbar – allerdings nur bedingt für kleine Systeme nutzbar. Die Katalysatoren sind wenig aktiv, weshalb große Mengen benötigt werden. Sie zerreiben sich außerdem bei anhaltenden Vibrationen, büßen bei längerem Stillstand deutlich an Performance ein, haben eine vergleichsweise hohe CO Selektivität und neigen bei Luftkontakt zur Selbstentzündung. Diese Eigenschaften machen sie für mobile Anwendungen unbrauchbar – der patentierte IMM Katalysator zur Methanolreformierung hat kein einziges der genannten Probleme.

Überlegene Katalysatoren

Die am Fraunhofer IMM entwickelten Katalysatoren lösen mehrere Probleme, die der Einsatz konventioneller Reformerkatalysatoren im kleinen Maßstab mit sich bringt:

Konventionelle Cu/ZnO Katalysatoren IMM PtIn2O3 Katalysatoren
Festbett Beschichtung
Abrieb durch Vibration   Analog zu Katalysatorbeschichtungen im Automobilbereich stabil  
Geringe Aktivität   Um ein Vielfaches erhöhte Aktivität ermöglicht geringe Katalysatormassen
Hoher CO Gehalt im Reformat, insbesondere bei Teillast Geringe CO Konzentration, nahezu lastunabhängig
Selbstentzündlich in Kontakt mit Luftsauerstoff Luftkontakt problemlos möglich
Reduzierte Performance nach längerem Systemstillstand, gegebenenfalls Aktivierung erforderlich Kein Performanceverlust, sofortige (Wieder-) Einsatzbereitschaft

Sprechen Sie mit unserem verantwortlichen Experten für Methanol als Wasserstoffträger

Contact Press / Media

Dr. rer. nat. Jonas Schramm

Fraunhofer-Institut für Mikrotechnik und Mikrosysteme IMM
Carl-Zeiss-Str. 18-20
55129 Mainz

Telefon +49 6131 990-370

Fax +49 6131 990-205